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13. Vrin

Die Figuren weisen auf das Doppelpatrozinium der Pfarrkirche hin: das Gotteslamm auf Johannes den Täufer und der Stern auf Maria.

Der Ort, der über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg Einwohner verloren hatte, wurde in den 1980er und 1990er Jahren zu einem Modellprojekt der Stiftung Pro Vrin, der Gemeinde/Gemeindebehörde, der Meliorationsgenossenschaft, der kantonalen Denkmalpflege und der ETH Zürich für die Stärkung dörflicher Infrastruktur und Wiederansiedlung.
Die Einwohner kauften Anfang der achtziger Jahre alles freie Bauland auf und entzogen den Ort damit jeglicher Spekulation. Wiesen wurden im Verhältnis 1:5 zusammengelegt, ein Metzger angesiedelt, eine Genossenschaft gegründet. Mehrere Gebäude, die meisten als Blockhaus aus Holz in Strickbauweise, wurden neu gebaut.
Der Ort und das Projekt findet überregional Beachtung, da das Problem der Landflucht weltweit bedeutend ist. 1998 erhielt Vrin den Wakkerpreis für Dorferneuerung (“für die sorgfältige Integration neuer landwirtschaftlicher Ökonomiegebäude ins Dorfbild”). Der Vriner Bauernsohn und Architekt Gion A. Caminada erstellte in Vrin eine Reihe von Gebäuden, die die Tradition des Holzbaus weiterentwickeln wie das neue Gemeindehaus und -halle, die Telefonkabine bei der Post, die Metzgerei und die Totenstube unterhalb der Kirche.

1850 hatte Vrin 466 Einwohner und erhielt eine Postablage.

 

1850 bis 01.12.1887

wie oben

01.12.1887 bis 01.01.1940

wie oben

wie oben (Gefälligkeitsabstemplungen mit dem Formularstempel)

01.01.1940 bis 1959

16.12.1959 bis 13.07.1967

13.07.1967 bis 18.10.1980

20.10.1980 bis 30.05.1988

neue PLZ 30.05.1988 bis 27.11.2015

Weit herum bekannt: die Totenstube von Gion A. Caminada

bis 27.11.2015

Letzttag

Letzttag

Postagentur ab 28.11.2015: Miez Vitg 27

im Vordergrund Vrin, hinten Lumbrein

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