4. Lüen
Die Initiale des ehemaligen Gemeindenamens wird vom Pfeil als dem Symbol der Talschaft überdeckt. Farben des Zehngerichtenbundes.
Ursprünglich war das Dorf von Rätoromanen besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung von Leune (Ortsname ungeklärter Herkunft) datiert von 1084, als die freien Lüener die neu erbaute Kirche dem Churer Bischof schenkten. Seit 1914 ist die ehemalige Gemeinde mit der unterhalb des Dorfes gelegenen Station Lüen-Castiel an der durch die Rhätische Bahn betriebenen Bahnstrecke Chur–Arosa an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Von Castiel an der 1875/77 erbauten Schanfiggerstrasse führt eine schmale Verbindungsstrasse nach Lüen hinunter. Am 1. Januar 2013 fusionierte sie mit den Gemeinden Castiel, Langwies, Calfreisen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig zur Gemeinde Arosa.
1850 hatten Castiel und Lüen zusammen 72 Einwohner und am 01.10.1876 erhielt Lüen eine Postablage.
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01.10.1876 bis 1906
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1906 bis 01.03.1913

Bahnhof Lüen-Castiel (Pro Patria-Marke 1947)

Bild ETH-Bildarchiv

01.03.1913 bis 13.07.1967

13.07.1967 bis 31.12.1974 (Letzttag Postablage)

Wechsel zu Postannahmestelle, gleicher Stempel wie bis anhin: 01.01.1975 bis 01.07.1979
(Lüen wurde dem Postbüro Castiel unterstellt, daher R-Zettel Castiel)

02.07.1979 bis 30.05.1988

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neue PLZ: 30.05.1988 bis 30.06.1993

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Letzttag
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