4. Donat / Donath

 

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Das Wappen der neuen Gemeinde Donat wurde aus den geringfügig geänderten Wappen der ursprünglichen Gemeinden kombiniert: Links das Wappen der ehemalige Gemeinde Patzen-Fardün: Schwert und Fackel versinnbildlichen den Freiheitskampf der genossenschaftlich organisierten Schamser Bauern.Im rechten Feld das Wappen der ehemaligen Gemeinde Donath:In Silber (Weiss) ein aufrechter roter Greif (Löwengreif) mit von rot und schwarz gespaltenem Flug und schwarzen Fängen, im rechten Fang ein blaues Schwert mit goldenem Griff haltend. Übernahme des Wappenmotivs der Familie Marchion, die in der Dorfgeschichte eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Als 1926 die Verbindungsstrasse nach Wergenstein gebaut wurde, entdeckten Arbeiter in der Nähe der Valtschielbrücke zwei Bronzeartefakte, ein bearbeitetes Steinobjekt und menschliche Skelettreste. 1927/28 nahm Walo Burkart weitere Grabungen vor. Im Umkreis wurden vier Grabbeigaben gefunden: ein Bronzebeil, ein Bronzedolch, eine bronzenen Nadelspitze und ein geschliffener Gegenstand aus Stein. 1961 wurden bei der Verbreiterung der Strasse fünf weitere Bestattungen in Steinkisten entdeckt. Es handelte sich um eine Doppelbestattung von Erwachsenen, ein Kinderdoppelgrab und eine Erwachsenen-Einzelbastattung. Grabbeigaben – zwei bronzene Nadeln – lassen eine Datierung auf der Ende der Frühbronzezeit zu. Nach der Auswertung wurden die Gräber wieder zugeschüttet.

1850 hatte Donath 188 Einwohner und bekam eine Postablage.

 

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1850 bis 1906
Absenderstempel: Kreis Vormundschaftsbehörde Schams Ct. Graubünden, amtliche Nachnahme, musste mit 10 Rp. frankiert werden.

 

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01.05.1906 bis 1930

 

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Brief von Johanna Florin aus Lodi (Calif.) an ihre Mutter Annetta Florin in Donath. Der Brief war nur 14 Tage unterwegs.

 

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Rückseite

Johanna Florin wurde am 16. September 1886 in Donath geboren. Im Alter von 20 Jahren reiste sie mit der "Baltic" über den Atlantik nach Amerika. Auch ihre sechs Geschwister wanderten alle nach Amerika aus. In Kalifornien war sie als Dienstmädchen tätig. Sie heiratete in San Francisco den Schweizer Zahnarzt Louis Schmohl und hatte zwei Kinder (Louis1912 und Frieda Evelyn1920). 1938 besuchte sie mit Mann und Tochter ihre alte Heimat. Johanna starb am 7. Mai 1974 in San Francisco. (Informationen über Johanna Florin aus dem Buch "Hier hört man keine Glocken" von Peter Michael-Caflisch)



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1930 bis 1967

 

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wie oben

 

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wie oben

 

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01.06.1967 bis 18.10.1980

 

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20.10.1980 bis 30.05.1988

 

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neue PLZ: 30.05.1988 bis 04.03.1997

 

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15.10. bis 17.10.1990

 

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neuer Stempel: 05.03.1997 bis 30.06.2004

 

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(Kam der alte Stempel einmal unter die Dampfwalze?)

 

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01.07.2004 bis 30.06.2011 (ohne Postkreis)



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01.07.2004 bis 30.06.2011 (Stempel ohne Postkreis)

 

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Postagentur ab 04.07.2011: Veia Principala 60A

 

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pfeil rechts