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20. Ramosch / Remüs

Wappen der neu geschaffenen Gemeinde Valsot.

Ramosch wurde erstmals im Jahr 930 n. Chr. als vico Remuscie erwähnt. Verschiedene Funde auf Mottata belegen, dass das Gebiet um Ramosch bereits in der Bronze- und in der Eisenzeit besiedelt gewesen war. Als Ausgangspunkt einer rege benutzten Handelsroute über den Fimberpass ins Inntal dürfte Ramosch im frühen Mittelalter grosse wirtschaftliche Bedeutung erlangt haben. Zudem war das Grab des heiligen Florinus, welcher als Pfarrer in Ramosch gewirkt hatte, Ziel zahlreicher Pilger. Seit dem 9. Jahrhundert ist eine nach dem Heiligen benannte Kirche nachgewiesen. Ein Neubau im gotischen Stil wurde 1522 erstellt.
Ramosch wurde mehrmals durch Brände zerstört. Beim letzten, verheerenden Brand im Jahr 1880 wurde beinahe das gesamte Dorf (97 Häuser) ein Raub der Flammen. Der Wiederaufbau erfolgte im italienischen Stil, mit kubischen Häusern und flachen Dächern.
Am 21. Oktober 2011 stimmten die getrennt tagenden Gemeindeversammlungen von Tschlin und Ramosch einem Fusionsvertrag zu, dieser wurde im April 2012 vom Kantonsparlament gebilligt. Die seit 1. Januar 2013 fusionierte Gemeinde heisst Valsot.

1850 hatten Remüs und Manas zusammen 621 Einwohner und Remüs erhielt eine Postablage.

ETH-Bildarchiv, 1947, WernerFriedli)

1850 bis 01.01.1869

wie oben

01.01.1869 bis 1882

wie oben

Ramosch wurde 1880 durch einen Dorfbrand fast völlig zerstört.

01.11.1882 bis 1932

wie oben

ETH-Bildarchiv

21.10.1932 bis 10.04.1944
(Zuerst wurde ein fehlerhafter Stempel produziert (links). Der Fehler wurde aber bemerkt, bevor der Stempel zur Verwendung gelangte.)

wie oben

10.04.1944 bis 03.07.1967

13.07.1967 bis 18.10.1980

20.10.1980 bis 28.05.1983

30.05.1983 bis 20.05.2008

09.06. bis 10.06.1987

Rückseite Brief

Letzttag

Postagentur Ramosch ab 21.05.2008: Schilana 72

22.06.2020: Wechsel von Selbstbedienung auf bediente Poststelle

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