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2. Il Fuorn / Ofenberg

Der Ofenpass hat seinen Namen von früheren Eisenschmelzen, die einst in Passnähe Eisenerze aus umliegenden Bergwerken verarbeiteten. Unweit der heute noch genutzten Wege lassen sich deren Reste und Ruinen in der Landschaft feststellen, besonders die gemauerten Hochöfen sind überaus auffällig. Der Bedarf an Holz war für Hütten wie Bergwerke enorm, weshalb die ehemals zahlreichen Wälder weit um den Pass abgeholzt wurden. Trotz einiger späterer Aufforstungen sind die Schäden heute noch erkennbar.

01.02.1897 bis 01.06.1923

Gasthof und Postkutschenstation “Osteria del Fuorn” am Ofenpass,
aufgenommen am 14.09.1895 von Wilhelm Conrad Röntgen (NL Röntgen, 86148 gp) © Deutsches Röntgenmuseum, Remscheid-Lennep
www.roentgenmuseum.de

Das Schild über der Türe hat die Inschrift: “Telegraphen-Bureau”

Nach der Eröffnung der Postablage wurde das Telegraphenschild tiefer gesetzt und darüber die Tafel “Postablage Ofenberg” angebracht.

1913

1927

1944

01.06.1923 bis 01.06.1925, (hier Gefälligkeitsabstemplung)

wie oben (Gefälligkeitsabstemplung)

01.06.1925 bis 01.05.1944

Das Postauto BERNA 2UP 245 R1 P 1624 mit Baujahr 1941 am tief verschneiten Ofenpass zwischen Sta.Maria im Münstertal und Zernez.

01.05.1944 bis 03.07.1967

wie oben

03.07.1967 bis 30.12.1972

Letzttag

Ofenberg Passhöhe

Die Reisendenannahme scheint im kleinen Hüttli vor dem Süsom Givè gewesen zu sein.

Ofenberg Passhöhe

Zwischen Il Fuorn und Tschierv liegt das Wegerhaus Buffalora. Hier ist eine Postautohaltestelle, die für die Reisendenannahme auch einen Stempel besass.

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