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13. Fidaz

Fidaz gehört politisch zur Gemeinde Flims. Es war ursprünglich schwach besiedelt, wurde dann durch Einwanderung aus Vals eine Walsersiedlung inmitten des rätoromanischen Sprachgebietes.

Die isolierte Lage brachte es mit sich, dass die deutsche Sprache im Laufe der Zeit zugunsten des Sursilvan aufgegeben wurde. In einem Rodel aus dem Jahr 1574 tragen die Fidazer noch fast ausschliesslich deutsche Namen. 1742 beschreibt Nicolin Sererhard ein zweisprachiges Fidaz, in dem der Pfarrer noch einmal monatlich auf Deutsch predigen müsse. 1805 schreibt die Zeitschrift «Der Neue Sammler», die rätoromanische Sprache herrsche in Flims und Fidaz und 1868 bezeugt Pfarrer Darms, in Fidaz werde fast ausschliesslich dieses Idiom gesprochen.

Am Ostermontag 1939 zerstörte der Bergsturz Fidaz das Kinderheim Sunnehüsli im hinteren Teil des Ortes. 18 Kinder und Erzieherinnen fanden den Tod.

Fidaz erhielt am 01.04.1897 eine Postablage.

01.04.1897 bis 01.07.1905

wie oben

01.07.1905 bis 1943

1943 bis 1962

wie oben

14.02.1962

01.06.1962 bis 08.02.1967

08.02.1967 bis 30.05.1988

11.05.1967 bis 30.05.1988

30.05.1988 bis 28.09.2002

30.05.1988 bis 28.09.2002

Letzttag

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