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11. Duvin

Bei Ausgrabungen auf einem Hügel in unmittelbarer Nähe des Dorfes wurden Gräber gefunden, die belegen, dass Duvin bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt war. Um das Jahr 840 n. Chr. wurde Duvin erstmals urkundlich als Siedlung Auna erwähnt. Im Jahr 1290 wurde Duvin (Aiuns) im Zusammenhang mit zwei Lehengütern des Bischofs von Chur genannt. Im 14. Jahrhundert war das Dorf eine Vogtei der Freiherren von Belmont, um 1390 der Grafen von Sax-Misox. Die Einführung der Reformation fand 1526 statt.

Eine alte Sage erklärt, warum Duvin als einzige Gemeinde im Lugnez vom katholischen Glauben zum Protestantischen wechselte. Als sich die gesamte Duviner Bevölkerung an einer Prozession in Vrin befand, begann es zu regnen, und das gesamte Heu der Bauern wurde nass und somit schlecht. Aus Wut darüber kehrten die Duviner zurück in ihr Dorf. Die mitgeführte Marienstatue warfen sie über den Felsen in den Abgrund. Bewohner der Nachbargemeinde Peiden bargen die Statue. Der Ring- wie auch der kleine Finger der rechten Hand waren abgebrochen. Die anderen drei Finger waren zur Schwurhand erhoben. Die Statue sprach: „Zweimal wird Duvin abbrennen und das dritte Mal wird das Dorf in die Schlucht stürzen!“ Seit diesem Tag ist Duvin protestantisch. Die Statue wird in einer Kapelle in Peiden aufbewahrt.
Zwei Mal ist das Dorf bereits fast vollständig niedergebrannt. Der Sage zufolge sollte es das nächste Mal also in die Val Uastg stürzen.

Am 1. Januar 2014 fusionierte Duvin mit den ehemaligen Gemeinden Pitasch, Ilanz, Ladir, Luven, Pigniu, Riein, Sevgein, Rueun, Ruschein, Schnaus, Castrisch und Siat zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion

1850 hatte Duvin 105 Einwohner und erhielt eine Postablage.

1850 bis 1890

1890 bis 1912 (5 mm x 19 mm)

wie oben
(von Tamins über Peiden nach Duvin und von dort umgeleitet wieder über Peiden nach Pitasch)

1912 bis 1925 (4 mm x 18 mm)

1925 bis 13.07.1967

Die Schule wurde aufgehoben und im Untergeschoss rechts das Postbüro eingerichtet.

13.07.1967 bis 18.10.1980

Letzttag für Stempel ohne Stundenangabe

20.10.1980 bis 30.05.1988 (Stempel mit Stundenangabe)

Ein harmonisches Nebeneinander von alt und neu

neue PLZ: 30.05.1988 bis 31.12.2008

14.07. bis 19.07.1995

1995 wurde neben dem alten Schulhaus ein Neubau erstellt.
Den Wettbewerb gewann der bekannte Vriner Stararchitekt Gion A. Caminada.

Letzttag

2022

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