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12. St. Moritz 4 / Suvrettahaus

Die Geschichte des Suvretta House begann am Anfang des 20. Jahrhunderts, als der englische Schiffsbauer G.S.F. Edwards für seine Frau vom Schweizer Architekten Karl Koller auf dem Gebiet von Chasellas die «Villa Suvretta» bauen liess. Der Gattin gefiel das Anwesen nur mässig, weshalb es Edwards seinem Freund verkaufte, dem Londoner Parlamentarier Charles Sidney Goldman (1868–1958), der mit Diamantenhandel zu einem grossen Vermögen gekommen war. Dem hingegen gefiel es hier so gut, dass er nach und nach 4.5 Hektar Land hinzukaufte.

Wie Goldman den Schweizer Hotelier Anton Bon (1854–1915) kennenlernte, ist nicht bekannt. Bon, Sohn eines Sägereibesitzers aus Bad Ragaz, hatte unter anderem zusammen mit seiner Frau Maria geb. Nigg (1854–1944) zuvor unter anderem schon das Hotel Bodenhaus in Splügen geführt und in Vitznau das Belle Epoque-Hotel «Park Vitznau» gebaut.

Zusammen mit Sidney Goldman plante er auch hier den Bau eines Belle-Epoque-Hotels; Architekt sollte wiederum Karl Koller sein. Am 7. April 1911 wurde bei der Zürcher Bank Guyerzeller die «AG Suvretta Haus» gegründet; die Kosten für das Projekt wurden mit 7.5 Millionen Franken veranschlagt. Der erste Spatenstich erfolgte am 22. April 1911. Dank der Arbeit von 400 Männern, die von morgens bis abends im Akkord arbeiteten, wurde das Gebäude bereits im Dezember des gleichen Jahres fertig; die Inneneinrichtung wurde 1912 erstellt. Am 16. Dezember 1912 fand mit 200 geladenen Gästen die Einweihung statt. Den Hotelgästen standen 250 Zimmer, 370 Betten, 110 Badezimmer, Räume für Bridge, Billard, Raucher und Teetrinker, eine Bibliothek, ein Musikzimmer und ein prächtiger Speisesaal zur Verfügung.

Eröffnung der Poststelle 15.11.1912

15.11.1912 bis 1932

wie oben

01.06.1932 bis 1955

wie oben

01.11.1955 bis 12.07.1967

13.07.1967 bis 01.12.1978

01.12.1978 bis 07.12.1980 (a-Stempel)

01.12.1978 bis 07.12.1980 (b-Stempel)

08.12.1980 bis 30.04.1993 (a-Stempel)

08.12.1980 bis 30.04.1993 (b-Stempel)

Wertbrief mit schönem Siegel auf der Rückseite (siehe unten)

Letzttag b-Stempel

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