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Die Strecke Bevers - Schuls-Tarasp

Die Strecke Bever – Scuol ist die erste Linie, die von Beginn weg elektrisch geführt wird. Die Bauarbeiten beginnen im Frühling 1910. Auf der 50 km langen Strecke müssen 17 Tunnels und 27 Viadukte gebaut werden.
An der Strecke liegen 14 Bahnhöfe. Die Einweihungsfeier findet am 28. und 29. Juni 1913 statt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 20 Mio. Franken.

Im Winter 1912 / 13 finden die ersten Probefahrten statt.

Der erste Fahrplan
Die Züge haben die Zugsnummern von 251 bis 266.

Zugsnummer 256: Morgenzug in Richtung Bevers

Zugsnummer 258: Vormittagszug in Richtung Bevers

Zugsnummer 260: Mittagszug in Richtung Bevers

Zugsnummer 264: Abendzug in Richtung Bevers

zugsnummer 257: Nachmittagszug in Richtung Schuls

Die Bahnhöfe
Ponte-Campovasto / La Punt-Chamues-ch
Madulein / Madulain

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Zuoz
Scanfs / S-chanf

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Cinuskel-Brail / Cinous-Chel-Brail

Fotos: ETH-Bildarchiv

Carolina

G 4/5 RhB 108 in Carolina (ETH-Bildarchiv)

Vergrösserung

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Der Weiler besteht aus den zwei Häusern der Bahnstation direkt an der Bahnlinie, sowie zwei weiteren Bahnwärterhäusern gut 200 m von der Bahnstation entfernt.
Carolina war in den ersten Jahrzehnten nach der Eröffnung der Bahnlinie von mehreren Familien mit zahlreichen Kindern bewohnt. Der Bahnhof diente von 1913 bis 1999 als regulärer Personenbahnhof. Die Einstellung erfolgte aufgrund der geringen Fahrgastfrequenz.
Die Gebäude werden heute teilweise von Feriengästen bewohnt. Diese dürfen an der Station ein- und aussteigen.
Bekannt ist Carolina auch durch die Literatur: Die beiden in Deutsch und Vallader schreibenden Autoren und Brüder Andri und Oscar Peer verbrachten einen Teil ihrer Kindheit in Carolina. Bei beiden Autoren spielte Carolina in ihren Werken eine Rolle, so bei Andri Peer in der Kurzgeschichte “Weihnachten in Carolina” und bei Oscar Peer im Roman “La rumur dal flüm”.

Zernez

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ETH-Bildarchiv

Süs / Susch

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Lavin

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Truns

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Rabius

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Somvix
Disentis
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